Bora Bora

 

Montagmorgen 13. April. Eben lesen wir, dass der Bögg am Sechseläuten 20 Minuten brennen musste bis es dem Kopf an den Kragen ging... Hoffen wir trotzdem auf einen guten Sommer - so wie hier in der Südsee. 

Das nachstehende Fotos zeigt nochmals den Berg Otemanu an welchem man sich fast nicht sattsehen kann.

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Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir mit einem Boot auf die Hauptinsel und weiter mit einem Bus in den Hauptort Vaitape. Normalerweise ein kleiness Städtchen mit ein paar hundert Einwohner. Normalerweise - wenn da nicht ausgerechnet an diesem Morgen ein Monsterschiff mit rund 3000 vorwiegend amerikanischen Passagieren in der Bucht vor dem Städtchen vor Anker gegangen wäre. Die Passagiere strömten in Scharen an Land und überfluteten das Städtchen buchstäblich. Wir fühlten uns im falschen Film und waren eigentlich froh, als wir nach einer Stunde wieder zurück fahren konnten. Das lädele hat sich auf den Kauf von frischen Bananen und einer CD beschränkt. 

Am  Nachmittag hat sich die Sonne hinter dicken Wolken versteckt, für uns ein Grund die Badehose gegen das Strandtenü auszuwechseln. Wir nehmen den Weg Motu-aussenseitig unter die Füsse. Wir schlenderten entlang einer wild romantischen Küste, das Korallenriff linkerhand, nur ca. 20 Meter vom Ufer entfernt.

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Zurück ging es dann im innern des Motu in einer steppen- und waldähnlichen Landschaft.

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Wir haben erfahren, dass das Monsterschiff die Gegend wieder verlassen hat, für uns ein Grund nochmals auf die Hauptinsel zurück zu kehren. Also haben wir für Dienstagmorgen kurzerhand ein Auto gemietet und dann geht es nochmals los.

Dienstag, 14. April. Ab die Post und schon waren wir wieder an Land und mit dem kleinen Mietauto (Fiat) unterwegs. Diesmal zeigte sich Vaitape von seiner echten Seite - praktisch keine Touristen. Wir hatten ausgiebig Zeit, auch zum lädele. Beatrice fand einen Rock wie er für die Gegend typisch ist

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und der Schreibende hat sich ein schönes Tahiti-Hemd unter den Nagel gerissen. Wir genossen die Inselrundfahrt und hatten Zeit auch die verschiedenen Häuschen der Einheimischen zu betrachten. Auch hier sieht man einen grossen Unterschied zwischen arm und reich. Während die ärmere Schicht in primitiven Behausungen lebt (Blechhütten wie man sie zum Beispiel auch aus der Karibik kennt) wohnen die reicheren Leute in schönen Einfamilienhäuschen. Typische Häuschen - wir denken Mittelschicht - sieht man auf den nächsten Fotos.

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Wir haben unsere Rundfahrt genossen, obwohl man nach 35 km bereits einmal rundum gefahren ist.

Am Nachmittag sind wir wieder zurück gefahren. Bald ist Aperozeit und dann freuen wir uns wieder auf ein feines Nachtessen. Natürlich lieben wir die einheimische Kost (viel Fisch - wie bereits erwähnt). Auch die exotischen Beilagen (Süsskartoffeln, Kochbananen etc.) mögen wir, freuen uns dann aber auch wieder auf ein "Züri Gschnätzlets mit Röschti" oder einen "Chäs / Wurschtsalat garniert".

Langsam aber sicher neiget sich unsere Reise dem Ende entgegen - wir melden uns aber nochmals...