ANKUNFT IN TAHITI

Am 1. April wurden wir um 6.30 Uhr abgeholt und zum Flughafen gebracht. Der 5-stündige Flug verlief problemlos. Wir überflogen die Datumsgrenze, es war wieder der 31. März und wir sofort einen Tag jünger. Spass beiseite. Ab sofort gehen nicht mehr wir, sondern ihr uns wieder 12 Stunden voraus.

Nach dem Öffnen der Flugzeugtüre auf dem Flughafen Faa'a in Papeete empfingen uns Temperaturen von ca. 30 Grad dies bei wolkenlosem Himmel. Kein Wunder, denn wir sind jetzt nur noch 18 Grad südlich des Äquators. Bereits auf dem Flughafen wurden wir mit lokaler Musik begrüsst und traditionsgemäss mit einem Lei (tahitianischer Blumenkranz) bekränzt. Nun waren wir also angekommen in französisch Polynesien, dort wo wir schon Jahre davon träumten einmal hinzugehen.

Die Hotelanlage (Le Meridien) ist sehr schön und die Leute sind sehr freundlich. Für uns war es sehr angenehm von der englischen Sprache ins Französische zu wechseln.

Mittwoch, 1. April. Wir wurden um 08.30 Uhr von Imíura abgeholt. Imíura, unser Guide, ein Urpolynesier hat uns während ca. 6 Stunden auf Papeete rumgefahren und dabei Kultur, Land und Leute näher gebracht. Wir waren begeistert. Die blaugrünen Lagunen und vorgelagert die Korallenriffe welche die hohen Wellen der Südsee brechen.

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Die sattgrüne Landschaft paradiesisch schön wie auch die Menschen. Frauen wie Männer ab mittlerem Alter neigen zwar dazu etwas wohlgenährt zu sein - der Schreibende würde da gut dazu passen. Imíura erklärte uns, dass die Leute in Afrika eher an Unterernährung sterben - in Tahiti eher an Überernährung. Imíura, ein ehemaliger Berufsunteroffizier (Adjutant) der französischen Armee verfügt über eine super Allgemeinbildung und hat uns viele interessante Informationen zukommen lassen. Zudem liess er keine Frage unsererseits unbeantwortet. Er hat uns auch von der eher unrühmlichen Geschichte der Atomversuche auf Mururoa erzählt.

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Ein Bummel durch die Markthalle in Papeete war eben so schön wie ein kurzes Ständchen welches Imíura für uns spontan zum Besten gab

 

Bei einem feinem Nachtessen mit einem ebensolchen Wein liessen wir diesen unvergesslichen Tag ausklingen.

Gründonnerstag, 2.April. Nach einem Blick auf die Wetterkarte in der Schweiz bekamen wir leichte Bauchschmerzen und erbarmten uns eurer. Bei uns wiederum war es sehr warm - übrigens aber nicht so feucht. Heute stand wieder einmal ein Faulenzertag auf dem Programm, will heissen, die sehr schöne Hotelanlage (mit Pool und Privatstrand) geniessen. 

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Am späteren Nachmittag ist wieder einmal Home Office angesagt und auch wieder packen, denn Morgen geht es weiter nach Moorea...